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WM-Qualifikation

Insgesamt 140 Mannschaften stellten sich ursprünglich dem Wettbewerb der WM-Qualifikation in den sechs Konföderationen der FIFA. Es waren also einige Anstrengungen nötig, um den zum Teil beschwerlichen Weg zur WM 2015 zu gehen. Schließlich genoss nur Kanada das Privileg, als Gastgeber für das Turnier gesetzt zu sein. Die folgenden Zeilen geben Aufschluss über den Qualifikationsmodus und die Anzahl der WM-Startplätze, die jedem kontinentalen Verband zugesprochen wurden.
 
UEFA
Auf dem europäischen Kontinent stellten sich 46 Mannschaften der Qualifikation. Eine Vorqualifikation mit zwei Vierergruppen war nötig. Erst dann konnte eine Verteilung der verbliebenen 42 Teams auf sieben Sechsergruppen erfolgen. Die sieben Gruppenersten qualifizierten sich direkt für die WM. Die vier besten Gruppendritten mussten sich in den Playoffs mit Hin- und Rückspiel beweisen. Die Halbfinals wurden gelost. Im Finale setzte sich die Niederlande knapp gegen Italien duch und sicherte sich das letzte WM-Ticket. So ergaben sich für Europa 8 Startplätze.
 
Confédération Africaine de Football (CAF)
Ursprünglich meldeten 25 Verbände ihre Nationalmannschaften für die WM-Qualifikation, die zugleich als Afrikameisterschaft 2014 samt Qualifikation ausgetragen wurde. Zu diesen gehörte auch Namibia als Gastgeber der kontinentalen Titelkämpfe. Noch vor dem ersten Spiel zogen Südsudan, Guinea-Bissau, Sierra Leone und Mosambik ihre Teams zurück. In zwei Runden (Hin- und Rückspiel) reduzierte man das verbliebene Starterfeld auf acht Mannschaften, die sich für die Endrunde der Afrikameisterschaft qualifizierten. Hier wurde nach dem üblichen Modus in zwei Vierergruppen gespielt. Über das Halbfinale führte der Weg ins Kleine Finale oder ins Endspiel. Und hier sicherten sich letztlich die beiden Finalisten und der Dritte die drei WM-Startplätze für Afrika.
 
Asian Football Confederation (AFC)
24 Mannschaften nahmen in Asien das Rennen um die fünf WM-Startplätze auf. Auch hier handelte es sich zugleich um das kontinentale Championat. Für die Endrunde der Asienmeisterschaft 2014 in Vietnam waren die vier am stärksten eingeschätzten Mannschaften (Australien, China, Japan, Südkorea) gesetzt. Die übrigen 20 Teams mussten in eine Qualifikation mit vier Gruppen à vier Mannschaften. Die vier Gruppenersten buchten das Ticket für den Woman's Asian Cup. Bei dieser Endrunde wurde in zwei Vierergruppen gespielt. Der weitere Turnierverlauf bestand aus Halbfinale, Spiel um Platz fünf, Kleinem Finale und Endspiel. Die Top fünf sicherten sich die WM-Tickets.
 
Confederation of North and Central American and Caribbean Association Football (CONCACAF)
In Nord-, Mittelamerika und der Karibik nutzte man ebenfalls die Kontinentalmeisterschaft, um die WM-Fahrkarten zu vergeben. Von den insgesamt 31 gemeldeten Mannschaften waren für den Women's Gold Cup 2014 in den USA das Team des Gastgebers, Kanada und Mexiko gesetzt. Die restlichen Teams mussten sich dafür erst qualifizieren. In Zentralamerika waren es zwei Dreiergruppen, deren Sieger zur Endrunde fuhren. Im karibischen Teil wurden zwei Gruppenphasen nötig, um drei weitere Mannschaften auszusieben. Beim Gold Cup kam der übliche Turniermodus für acht Mannschaften zur Anwendung. Die beiden Finalisten sowie der Dritte durften sich zugleich über die fixe WM-Teilnahme freuen. Der Verlierer aus dem Spiel um Platz drei hatte die Chance, sich in einem Play-off gegen einen südamerikanischen Vertreter eine weitere WM-Fahrkarte zu ergattern. Die CONCACAF-Zone darf also über 3,5 WM-Startplätze verfügen.
 
Oceania Football Confederation (OFC)
Auch hier bildete die kontinentale Meisterschaft gleichzeitig das Ausscheidungsrennen um einen WM-Startplatz. Lediglich vier Mannschaften stellten sich in Papua-Neuguinea dem Wettbewerb. Im schlichten Gruppenmodus Jeder gegen Jeden wurde der Ozeanienmeister und WM-Teilnehmer ermittelt.
 
Confederación Sudamericana de Fútbol (CONMEBOL)
Zehn Mannschaften nahmen in Südamerika das Rennen um 2,5 WM-Startplätze auf. Entschieden wurde die Sache bei der Sudamericano Femenino 2014 in Ecuador. Die Südamerikameisterschaft wurde zunächst in zwei Fünfergruppen ausgetragen. Die jeweils beiden Erstplatzierten bildeten in der Finalrunde eine Vierergruppe, deren Sieger nicht nur kontinentaler Champion wurde, sondern zusammen mit dem Zweiten auch zur WM fahren durfte. Der Dritte (Ecuador) musste sich im interkontinetalen Vergleich mit einem CONCACAF-Vertreter messen und setzte sich gegen Trinidad & Tobago durch.
Frauen am Ball
 
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